Über mich

17. ORF LANGE NACHT DER MUSEEN AM 1. OKTOBER 2016

Samstag den 1. 10. von 18h00 bis 1h00 früh - Zufahrtsplan folgt :-)

Meine Initialien Peter Thomas Suschny - PTS - auf PEZ-Stil von André Osterhoff aus Deutschland umgebaut, sehr nette Idee :-)
Meine Initialien Peter Thomas Suschny - PTS - auf PEZ-Stil von André Osterhoff aus Deutschland umgebaut, sehr nette Idee :-)

PETER THOMAS SUSCHNY

 *26.03.1962

 

 

Meine Initialien Peter Thomas Suschny - PTS - auf PEZ-Stil von André Osterhoff aus Deutschland umgebaut, sehr nette Idee :-)
Meine Initialien Peter Thomas Suschny - PTS - auf PEZ-Stil von André Osterhoff aus Deutschland umgebaut, sehr nette Idee :-)

PETER THOMAS SUSCHNY

 *26.03.1962

 

Geschieden seit März 2013, 3 Kinder, gemeinsame Obsorge bei der Jüngsten. 

 

Beruf:

 

Papa, Blogen diverser Themen und Österreichisches Werbemuseum.

 

SCHAUT DOCH GERNE HIER AUF UNSEREN TOCHTER-VATER-BLOG UND TEILT DEN GERNE: sollen ruhig viele lesen dürfen :-) 

Ich wünsche allen einen schöne Zeit und schaut oft in meinem Blog und teilst das, auch auf Facebook bin ich zu finden. Wie seit 19. 01. 20.11 :-)

 

Nach  AHS-Unterstufe und Handelsakademie Matura begann ich das Studium der Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität,. leider konnte ich es wegen Volkswirtschaftslehre nicht ganz fertigstellen, meine beiden Speziellen Betriebswirtschaftslehren sind Versicherungswirtschaft und Marketing am Institut für Marketing, Absatzlehre und Welthandel, Professor Friz Scheuch, heute Institut für Marketing-Management.

Meine Diplomarbeit aus Wirtschaftsgeographie "Probleme der regionalen Außenhandelsspezialisierung von Kleinstaaten, besonders Österreich" wure im März 1990 approbiert. 

 

Von Jänner 1991 bis Ende 2013 war ich selbständig als Kleintransporteur. . 

Nachdem das Geschäft in dieser Branche ab dem Jahre 1999 sich zunehmend schwieriger gestaltete, überlegte ich fieberhaft, was ich da dazu nehmen könnte.

Im März 1999 war eine junge Dame im damaligen Vorabend-Magazin "Willkommen Österreich" aufgetreten und berichtete über ihr Buch, erstmals hatten rund 50 junge Menschen, die meisten so zwischen 30 und 36 Jahren alt, ein paar wenige darüber, ein "Online-Erinnerungsalbum" in einem im Jahre 1992 gegründeten Online-Forum namens "Blackbox" zusammengetragen, das dann als Buch mit Erinnerungen über die 1970er-Jahre und Fotos dazu erschienen ist.

Leider war die Bezeichnung "Das Online-Erinnerungsalbum der Kinder der 1970er Jahre" wenig präzise, reicht doch der dargestellte Zeitraum eher über die Jahre 1965 bis 1985. 

Was mich auch nicht wirklich begeisterte, was die Auswahl der Fotos: natürlich - seit den ersten Postings zu dem Buch im Herbst 1997 bis heute (Stand 31. 8. 2012) fast eineinhalb Dezenien vergangen, man hatte damals gerade die ersten Suchmaschinen,  die heute größte, Google, wurde erst 1998 gegründet, es fehlten so tolle Einrichtungen wie Youtube, wo man nicht nur Musik von vielen Interpreten und Band hören kann, die Menschen hochladen, inzwischen gibt es sogar ganze Filme oder Ausschnitte von seinerzeit beliebten TV-Serien.

Durch die Online-.Enzyklopädie Wikipedia, die 2001 erstmals richtig startete (Versuche gab es schon fast 2 Jahre lang zuvor) und durch soziale Netzwerke aller Art, wie z. B. Facebook, triftt man immer mehr auf Menschen, die noch Alltagsgegenstände von früher zumindest auf Fotos festgehalten haben und auch auf Ebay oder Ricardo (früher One-Two-Sold) oder Willhaben bieten Menschen ihre Sammelstücke an, genauso auf Sammeln.at, man entdeckt immer öfters komplette Sammlungen, 2002 fand man z. B. zum Thema "Die Wunderwelt", eine legendäre Nachkriegs-Kinderzeitschrift ab 1948 bis 1985 (bzw. Nachfolge-Magazin Treff.-Wunderwelt bis 1994) bestenfalls ein einzelnes altes Heft, oft schon in bedenklichem Zustand, so konnte ich für eine 2008 durchgeführte Sonderausstellung im Bezirksmuseum Alsergrund einen Sammler finden, der zwischen 2003 und 2006 fast alle Jahrgänge bereits komplett zusammengetragen hat und digitalisierte, meistens fand man eher völlig andere Homepages mit "Wunderwelt der Berge", einem Fotoband, weil die Suchmaschinen eben alles anbieten, was sie zu einem Stichwort finden können.

 

Was mich an dem Buch aber viel mehr ärgerte, waren nicht Recherchefehler oder Halbwahrheiten, weil Menschen halt auch nicht alles wissen können, sondern die Tatsache, dass rund 50 Co-Autoren zur Herausgeberin kaum gemeinsame Fotos beisteuerten, dazu folgte erst rund ein Jahr später ein Bilderband, im Dezember 2000 noch ein weiterer mit solchen, die die 1980er Jahre betrafen, man hatte also fast den Eindruck, dass das ein Marketing-Gag des Verlags war. Fotos aus Versandhauskatalogen mit Möbel oder Gewand von damals mischten sich mit solchen von Katalogen von Spielwaren-Anbietern. 

 

Leider kam ich - PCs waren lange nicht so preiswert, dass sich ein Kleingewerbetreibender mit 2 Kindern und einer erst nach einer 4-jährigen Karrenz ab Jänner 1998 wieder berufstätigen Ehefrau einen neuen mit Internet-Zugang leisten kann - erst durch eine Aktion der Zeitschriften -Gruppe News,  möglichst viele Österreicher/innen ins welweite Netz zu bringen erst ab 1. April 2000 (so heißt auch ein bemerkenswerter österreichiseh Film, der 2012 60 Jahre alt wurde)  zu einem günstigen Internet-Paket des damaligen Anbieters Yline. Man musste sich noch über eine Telefonleitung einwählen und ab Anfang 2001 ging dieser Provider auch noch in Konkurs, so dass ich mir keine günstige Homepage zulegen konnte, die diese damals angeboten hatten.

 

In dieser Online-Community "Blackbox" kam ich statt im Frühling 1999, wo noch inflationär über die Kindheit in den 1960ern und 70ern bis Frühsommer 2000 kommuniziert wurde, ehe das Interesse rapide abflaute, erst ab Dezember 2000 und bis ich mit den ersten Menschen aus diesem Unterforum kommunizierte, wurde es Feber 2001.

An einem Buch über die 1960er bestand wenig Interesse, so dass ich das selber verfassen musste und bei einem Zuschuss-Verlag aus Horitschon mit "Jopa Eis, Jochen Rindt und Jugendrevolte" landete, es kam aber nicht über die Grundauflage hinaus, weil dieser Verlag kein ernsthaftes Interesse hatte, es zu vermarkten, sondern eher eine Druckerei mit ISBN-Nummern-Vergaberecht ist.

 

Im Frühling 2000 war aber beim selben Verlag mit dem österreichischen Online-Album ein weiteres mit Erinnerungen von deutschen, moderiert von einem Vielbuch-Autor aus Klosterneuburg mit Wohnsitz seit 1993 in Berlin entstanden, das wesentlich bessere Fotos schon hatte und viel detailiertere Erinnerungen, in einem daraus resultierenden Forum namens "Alles Bonanza" wie eben dieses Buch war ich ab Dezember 2000 angemeldet.

 

Dort konnte man auch intensiver über die 1960er diskutieren, es gab viel mehr Mitschreiber und im Jahre 2002 bot sogar wer eine Video-Kasette von einem deutschen Werbemuseum an, die er versehentlich doppelt bestellt hatte bei einem Internet-Versand.

Ich war der erste, schwor natürlich, dass es das Internet-Ehrenwort gilt und er gerne auch bei der Wirtschaftskammer nach mir fragen könnte, da ich damals auch eine Homepage für meinen Botendienst hatte und er mich auch in Wien sofort finden würde und bezahlte auch sofort das Geld.

 

Bedingt durch diese Idee gründete ich dann am 31. Juli 2002 das Österreichische Werbemuseum, das jetzt also heute seinen 10. Geburtstag und einen Monat dazu feiert.  

 

Qualifikationen:

 

Hier folgen in Kürze meine bisherigen Werke, die es auch zu kaufen gibt.

 

Schreiben kann man viel, das Finden des geeigneten Verlags gestaltet sich viel schwerer. 

 

Das war wohl immer so und ist heute wohl kaum einfacher geworden, sondern eher schwerer, in Zeiten von Quoten TV werden oft die skurrilsten Bücher veröffentlicht, solange der Autor oder die Autorin schon prominent ist, da gab es schon einmal mitten im vergangenen Jahrzehnt von einem 23-jährigen Shooting-Star einer Talente-Show in Deutschland eine Biographie, was da wohl drinnen gestanden ist? Wenn jemand in dem Alter schon was besoneres erlebt hat, die Therapie von einer schweren Krankheit zum Beispiel, dann wäre das ja noch erklärbar, so aber wundert man sich.

 

Bei diesem Überangebot an Büchern ist es noch schwerer geworden, einen Verlag zu finden, der sich mit diversen Themen befasst, die mich interessieren und zu denen ich was dazuschreiben will. 

 

Chronologisch fängt es im März 1999 an. 

 

JOPA EIS, JOCHEN RINDT UND JUGENDREVOLTE: 

 

Meine Gattin und ich hatten die beiden älteren unserer 3 Kinder 1994 und 1996 bekommen und meine Frau hatte sich damals die Vorabend-Sendung "Willkommen Östereich" (die nichts mit der ab Mitte der 2000er raus gekommenen gleichnamigen ORF-Spätabend-Unterhaltungsshow gleichen Namens zu tun hat) gerne angeschaut und so erlebten wir den Auftritt ener jungen Dame, die im Studio ein Buch mit Kindheitserinnerungen an die 1970er herausgegeben hatte, das auch ich mir kaufte.

Erstmals hatten da rund 50 Damen und Herren verschieden lange und in Themenblöcke zusammengestellte Beiträge über ihre Kindheit ab ca. 1965 bis 1985 in einem teilweise witzigen Sammelsurium zusammengetagen, vor allem an Süßigkeiten, TV-Serien, Musik von damals. 

Ein wenig wurde es eine wilde Mischung, denn Stammbücher in der Schule, so was hatte meine Mutter auch schon in den 1930ern, wie viele es noch heute gibt, habe ich nicht so geforscht, meine Kinder haben so was nie nach Hause gebracht oder selber gewollt, aber damals in den 1970ern waren die auch noch modern, aber eben nicht ganz Epochen typisch, Bilder waren auch nicht so viele drinnen, was aber auch an dem damals noch recht schwachen Suchmaschinen liegt und was die Leute halt privat noch so aufgehoben haben.

 

Ich dachte, die 1960er, die ich als am Ende der 1960er schon fast 9-jähriger noch gut im Kopf hatte, ergänzt durch ein wenig Erinnerungen aus den ersten TV-Fan-Foren, das kann auch ein nettes Werk werden, leider aber fand der Verlag, der das 70er Buch herausgebracht hatte und noch einen Bildband dazu schrieb, weder viel Interesse noch kam die Verlagsleiterin auf die Idee, mich mit der Dame des 70er-Erinnerungbuchs zusammen zu bringen, denn einige Zeit konnte man noch in einem Forum einige Erinnerungen eben auch an die 1960er lesen, da hatten noch gut ein bis eineinviertel Jahre danach ein paar ebenso alte Menschen wie ich fleißig Erinnerungen gewechselt.

 

Schließlich erschien mein Bucvh dann bei einem Zuschußverlag, Lösung war das aber keine, nur ein Beispiel, wie man es nicht macht, es gibt heute einige Book on demand-Verlage, bei denen so was billiger, besser und auch effizienter ging, wenn man schon alleine S 60.000,--/€ 4.300,-- zahlt, dass die nur drucken, so erwartet man sich besseres Layout, ein echtes Lektorat und nicht so ein lustloses und den Hinweid, dass ich dort ein Stichwortverzeichnis schreiben soll, hätte man mir auch geben können. 

Und dann noch selber zu den Buchgeschäften laufen, kann es wohl nicth wirklich sein, ich lernte also, dass manche "Verlage" mehr eine Druckerei mit ISBN-Nummern-Vergabe sind ...

 

http://www.amazon.de/Jopa-Eis-Jochen-Rindt-Jugendrevolte/dp/390205753X 

 

TV-MANIA - GELIEBTES PATSCHENKINO

 

Einmal auf das Nostalgie-Thema aufgesprungen, lässt einem die Sucht daran nicht mehr los. 

 

Mein einziger Fehler dabei war höchstens, nicht schon 1999 mit dem Interent begonnen zu haben oder vor allem die Autorin des 70er Werkes zu kontaktieren, ich habe den Eindruck, dass sie mich bis heute nicht leiden kann, da sie inzwischen anders heißt, ich sie zufällig einmal über einen Freund auf Facebook vorgeschlagen bekam und dann von FB eine Warnung kam, dass ich nicht Leuten die Freundschaft anbieten soll, die ich nicht kenne, also dürfte sie vermutlich negativ darauf reagiert haben..

Ich suche aber nicht mit Krampf Freundschaften und als ich dann merkte, dass mein letztendlich ab 1999 erdachtes und 2000/2001 geschriebenes Buch sich kaum verkaufte, begann ich jene Themen aufzuarbeiten und im Detail zu erforschen, die einem breiten Publikum gefallen würden.

Durch die Recherche in 4 alten Hör-Zu-Österreich-Heften aus 1964, auf 3 verschiedenen TV-Erinnerungsforen, im 30-jährigen-Forum in der Blackbox und im dazugehörigen Buch und damals noch mit schwächer gefüllten Suchmaschinen und ohne das heutige Wissen, das man durch das um 2005 ans Netz gegangene Portal "Youtube" kennt und nutzen kann, schrieb ich dann 2004 ein Buch, das keines wurde, sondern eine CD mit eben dem Namen "TV-Mania". 

Damals, Anfang der 2000er, waren auch in Österreich schon die beiden ersten Privat-TV-Sender, ATV und Puls 4 genannt, zu empfangen, wir hatten aber noch analoges statt digitales TV und daher fast nur ORF, die wir empfingen und so Perlen wie ORF III mit Wiederholungen von kulturellen Highlighs wie "Die 69er", "Liodinskys Flohmarkt" oder "Deutsch für Inländer" konnte man erst im Jahr 2012 sehen, meistens am Samstag ab 22h00 bis 22h30. 

Ebenso war ich damals im Filmarchiv Austria forschen und dort gab es ein 3 bändiges-Buch über _"50 Jahre Radio in Österreich" aus 1974. Ich schrieb sogar ein wenig, was ich selber so in Erinnung hate oder rechechieren konnte, Radio Ö Frei als Piratensender um 1979/80 herum oder der allererste Radio-Sender namens "Radio Hekaphon", den der spätere RAVAG-Direktor Karl Czeija aus der Telegraphen-Anstalt Czeija & Nissl in Wien 20, Dresdner Straße 75 (heute schon lange ein Amtsgebäude) am 1. April 1923 ausgestrahlt hatte. 

Die CD gibt es nach wie vor auf Anfage bei mir zu kaufen und sie umfasst rund 630 Serien und Sendungen auis 49 1/(2 Jahren, da schon im September 2004 erschienen - 50 Jahre Fernsehen wurde dann am 1. August 2005 gefeiert. Rund 230 Bilder konnte ich auch dazu geben. 

 

http://www.facebook.com/photo.php?fbid=193728934038351&set=a.110299352381310.16331.100002037367729&type=3&theater

 

"GIB MIR SÜSSES, SONST GIBT's SAURES" habe ich 2005 ferrig gestellt, da ich es aber für wenig geglückt halte, soll es im Laufe des nächsten Jahres neu erscheinen, ich möchte nämlch einen Führer durch die heimische Süßwaren.- und Limonadeprodukton nicht nur mit alten Bilden ausstatten und ein paar Links dazu, sondern auch durch Kochrezepte für nicht alltägliche Süßwaren vor allem für Kinder ergänzen.

 

60 JAHRE WUNDERWELT - KINDERWELT

 

http://www.bezirksmuseum.at/default/fileadmin/user_upload/Bezirke/Bezirk-09/Katalog_S1-7.pdf

 

2006 kam nicht nur unser jüngstes Kind zur Welt, ich war von einem ebenso gerne Nostalgie treibenden Freund per Mail zu einner Ausstellung "30 Jahre Weltspargeschenke - 50 Jahre Sparefroh - 100 Jahre Buchklub der Jugend-Onkel Tassilo (Dr. Tassilo Holik)" eingeladen worden.

Kindheit pur, die Spargeschenke kamen mir eher bis zu 45 Jahre alt vor, eine Frau Renate Steinkellner, die 1977 nach der Handelsschule in der damaligen Zentralsparkasse der Stadt Wien zu arbeiten begonnen hatte, konnte ihr Hobby in eine Ausstellung münden lassen, die immer wieder einmal in Wien zu bewundern ist, war auch schon einmal im Österreichischen Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum. Den Sparefroh muss man ja kaum beschreiben, 2006 hat ihn die Erste Bank als Bank aller österreichischen Spar-Cassen neu auferstehen lassen, dem sympahtischen Plastikmann, der eine rote Mütze trägt und so eine epochentypische Elvis-Locke in der Stirn trägt, war durch einen Euro statt einem Schilling als Körper den Erfordernissen des 21. Jahrhunderts angepasst worden,. 

Und der Buchklub der Jugend, der wurde so wie die Wunderwelt 1948 gegründet und sein ambitionierter erster Präsident, Dr. Richard Bamberger (1911 - 2007) hatte sich dem Kampf gegen "Schmut z & Schund" verschrieben, Dr. Tassilo Holik, ein Burgschauspieler (1906 - 1984) und daneben ein begeisterter Zeichner selbstgefertigter Glückwünschkarten, die seine Nichte Iduna aufgehoben hatte, der war damals als Bauchredner mit der Puppe des Buchklub-Maxi auf dem Schoss von Schule zu Schule gezogen und präsentierte gute Bücher, die die Leselust von uns Kindern der ersten Nachkiegsgeneration steigerte, die reichte also von ca. 1945 - 1970, diese Jahrgänge meine ich.

Ich war so begeistert und suchte gleichzeitig nach Kontakt zu den Sparcassen & Banken wegen Werbespots. Die Stellvertreterin des Bezirksmuseums Alsergrund, Frau Magistra Neichl, die heute nur noch als Leiterin des Bezriksmusems Rudolfsheim-Fünfhaus in einem Museum ist, war aber ganz angetan von meiner Idee, der legendärsten aller österreichischen Nachkriegs-Kinderzeitschriften, der "Die Wunderwelt" mit einer Sonderausstellung zum 60. Geburtstag 2008 zu gedenken, dazu kamen Spielsachen von allen Jahrzehnten ab 1948 bis Ende der 1980er. 

Dazu verfassten die 4 Organsiationspersonen, eben die Kuratorin Frau Neichl, die ehemalige Wunderwelt-Schreiberin und Zeichnerin Magistra Monica Skidelsky, der Wunderwelt-Sammler DI Werner Grieshofer und ich einen Katalog, Restbestände davon habe ich noch zu verkaufen, er liegt auch wieder bei der ORF LANGEN NACHT DER MUSEEN am 6. 10. 2012 auf.

 

 

 

 

Interessen:

 

 

 

Es muss 1972 oder 1973 gewesen sein, als ich mit meiner Mutter einkaufen war, im September 1972 kam ich nicht nur ins Gymnasium, erstmals haten wir auch Gratis-Schulbücher, das ganze steckte aber noch in den Kinderschuhen und so mussten wir auf eigene Faust viele Buchhandlungen in Wien abklappern, es ging also ähnlich zu wie heute in einem Mobiltelefon-Geschäft eines Anbieters, der halt viele Kunden hat und so sah ich in einer Auslage so eine Scherz-Karte, die man kaufen konnte, also so wie auch in der legendären, 1969 gegründeten Paperbox, da stand einfach oben 

 

 

"MEINE  SIEBEN HOBBYS?

 

 SAUFEN & SEX" :-) 

 

Also die zeitigen 1970er schließen historisch gesehen ohnedies eng an die späten 1960er Jahre an, die ab 1967 begonnen haben und das ging ca. bis 1974, das war die schönste Zeit für Menschen, die skurrile Dinge aller Art lieben, ich erinnere mich an einen Kalender 1974 mit Abreiß-Bildern, als wir damals im Herbst im Rahmen des "Theaters der Jugend" im "Theater im Zentrum in der Liliengasse nächst St. Stephan als 12-jährige erstmals durch die Innenstadt flanierten, noch ohne uns in Lokale zu setzen, dazu waren wir zu klein, aber wir wollte noch was sehen. 

 

Besagter Kalender zeigte eine nackte Dame bei einem Arzt, natürlich nur gezeichnet, die Nippel ihres Busens standen so im Warzen-Vorhof, dass es so ausschaute, als würde sie schielen un der Arzt sagte sinngemäß "Mmmmhhh, irgend etwas stimmt mit ihren Augen nicht ....".

 

Solche Dinge sind damals sehr modern gewesen, heute würde man sagen, die waren "in".  

 

Das Werbemuseum geht auch druchaus in die Richtung: einerseits habe ich hier in mittlerer Weile 10 Jahern sehr viel Werbespots zum Vorführen zusammengetragen, andererseits muss so ein Museum auch eingerichtet werden und so habe ich auch begonnen, sowohl Werbe-Aktionismus zu dokumentieren und Werbe-Parodien zusammenzustellen. 

 

Hobby, meine Hobbies, früher nannte man das Steckenpferd. Mir geht es aber nicht darum aufzuzählen, was mir so Spaß macht, solche Dinge verändern sich auch immer wieder, in der Kindergartenzeit ist es bei vielen Kindern spielen und bastlen, das Leben entdecken, also vor allem die eigene Umgebung zu erforschen. 

In der Volksschule ab 1968 hatten wir vor allem im Sachunterricht Heimatkunde, man lernte über seinen Wohnbezirk, über die großen Denkmäler, Kirchen genauso wie Profanbauten und wen man auf einen Ausflug fuhr, wurde in der nächsten Stunde auch wieder darüber gesprochen.  Als wir den Kahlenberg bewanderten, wurde festgehalten, was im Herbst so alles wächst oder wie hoch der Berg ist.

 

Ab der Unterstufe der AHS, damals sagten wir immer noch Mittelschule oder Gymnasium dazu, kamen dann auch solche Interessen dazu, wo man mit der Mehrheit vor allem der männlichen Schüler mitreden konnte, so wurde damals genauso Sport meine Leidenschaft als auch die damals moderne Musik, das letztere änderte sich erst ab den Parties, die wir ab der Oberstufe bzw. Handelsakademie oder HTL organisierten, die damals in den Hitparaden dominierende Musik wurde ab 1974 immer weniger unsere, zu diversen Nummern aus der 2. Hälfte der 1960er und der zeitigen 1970er konnte man viel besser tanzen, mit Disco-Nummern wäre das Parkett vermutlich gähnend leer gewesen.

Die ab Ende der 1960er aufkommende Austro-Dialektwelle, heute fast nur noch als Austropop bezeichnet, gefiel uns schon, nur zum Tanzen war die nicht so geeignet, Hobbies verändern sich aber wirklich mit fortschreitendem Alter, Fußball war nur noh bis zum Ende der Teenager-Zeit Anfang der 1980er wirklich wichtig, vor allem waren wir ja 1978 mit der WM-Teilnahme Österreichs erstmals seit 1958 wieder mitten im Geschehen und wir alle im besten Fußball-Anschau-Alter mit 16 Jahren. 

 

 

 

WIRD FORTGESETZT 

 

 

 

 

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In den 1960ern warb man so für österreichische WC-Papier-Rollen
Werbe-Kuriositäten aller Art